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Geschichte und Tradition

Seinen Ursprung verdankt der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem dem seit 1335 belegten Brauchtum mittelalterlicher Ritter, den Ritterschlag am Heiligen Grab in Jerusalem zu empfangen. Dies ist im Zusammenhang mit der grossen Bedeutung der Pilgerfahrt nach Jerusalem im europäischen Mittelalter zu sehen.

Christen pilgerten seit der ausgehenden Antike zu den heiligen Stätten. Nach Kaiser Konstantins Toleranzedikt im Jahre 313 zum Schutze der Christen entwickelte sich die christliche Wallfahrt rasant. Die früheste schriftlich dokumentierte Reise eines christlichen Pilgers ins Heilige Land führte im Jahre 333 über den Landweg von Frankreich nach Jerusalem. Die Freilegung des Hl. Grabes in Jerusalem und die anschliessende Einweihung der Grabeskirche im Jahre 335 sowie die Errichtung der Geburtskirche in Bethlehem durch die Kaiserin Helena und ihren Sohn Kaiser Konstantin lösten in der gesamten Christenheit eine ungestüme Begeisterung aus. Man pilgerte ins Heilige Land, um an jene Orte zu gelangen, an denen Christus geweilt hatte. Damit ist die Fahrt nach Jerusalem zum Inbegriff christlicher Wallfahrt geworden.

 

 

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Geschichte und Tradition

Nach der Gründung der Schweizerischen Statthalterei am 12. April 1950, wurde auf Wunsch der beiden Bischöfe Angelo Jelmini (Lugano) und François Charrière (Fribourg) die Statthalterei in drei Sektionen unterteilt. Man wollte damit der Identität und den kulturellen Besonderheiten der drei Sprachgruppen gebührend Beachtung schenken. Der Großprior, Bischof Dr. Josephus Meile, billigte dies allerdings nur unter der Bedingung, daß die deutschschweizerische Sektion direkt dem Statthaltereirat unterstellt blieb, während die Section romande und die Sezione della Svizzera italiana je einen selbständigen Sektionsrat erhielten.

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