Haus am Hauptplatz in Bethlehem

Die Schweizerische Statthalterei hat im Jahre 2005 ein Haus am Hauptplatz in Bethlehem für das Lateinische Patriarchat, welches Eigentümer des Hauses ist, finanziert. Durch ein Legat von Pfarrer Curt Borrer (gestorben am 29.1.2005) von CHF 366‘616.40 konnte die Schweizerische Statthalterei diese Liegenschaft für das Patriarchat erwerben.

 

 St. Vincent de Paul in Jerusalem

Das Kloster "St. Vincent de Paul", ein imposanter Komplex mit einer beeindruckenden Kirche, wurde im Jahre 1885 in Jerusalem beim New Gate durch die „Daughters of Charity“ (französisch: Filles de la Charité, deutsch: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul) gegründet. Es ist das älteste Bauwerk auf dem Mamillagelände und besteht aus drei Einheiten: dem stattlichen Hauptgebäude, der Kirche sowie 16 Geschäften auf der Fußgängerzone vor dem Haupteingang. Ende des 19. Jahrhunderts kamen große französische Pilgergruppen ins Heilige Land. Die französischen Schwestern bauten infolge dessen in der unmittelbaren Nähe der Jerusalemer Altstadt eine Herberge für französische Pilger.

 

Besuch der Baby Warehouses in Tel Aviv mit Pater David Neuhaus SJ im August 2016

 

 „The money has arrived, and so has hope“!

 

Mit den Spenden der Schweizerischen Statthalterei sowie anderen Statthaltereien des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem konnten mehrere Kinderkrippen und Tagesstätten für die Kleinsten der Kleinen eingerichtet werden. Damit gelang es, wenigstens einige Babys und Kleinkinder aus diesen unwürdigen „menschlichen Warenhäusern“ heraus zu nehmen. Die Zustände wurden in der letztjährigen UNITAS eingehend beschrieben1.

 

 Folgende Projekte werden vom Orden unterstützt:

  • Schule von Bir Zeit (Palästina): unterhält eine Kindergarten-Gruppe, eine Grundschule und eine Mittelschule für insgesamt 500 Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren. Diese Gemeinde ist eine der ältesten Pfarren in Palästina. Im Oktober 2009 ist die Erweiterung um sechs Räume zu Ende gegangen.
  • Pfarrei von Jifna (Palästina): pastorale Tätigkeiten und Diakonie.
  • Priesterseminar von Beit Jala (Palästina): Es wird ein sogenanntes Kleines und ein Grosses Seminar mit zusammen an die 150 Seminaristen geführt. Im Dachgeschoss des Grossen Seminars wurden acht Schlafräume, ein Raum für einen Priester, sowie Sanitäranlagen und Möglichkeiten für weitere Studenten zur Ausbildung geschaffen.
  • Schule von Naour (Jordanien): Sanierung und Verstärkung der Baustruktur, Beseitigung von Sickerwasser, Renovierung des Kindergartens und der sanitären Einrichtungen.
  • Schule und Pfarrhaus von Al Wahadneh (Jordanien): Sanierung der existierenden drei Klassenräume, Aufstockung des Gebäudes zur Erstellung von zwei weiteren Klassenräumen und einer kleinen Mehrzweckhalle. Im Falle zu schwacher Fundamente wird der Bau eines separaten Gebäudes in Betracht gezogen.

  • Schule von Kerak (Jordanien): Einrichtung des Kindergartens im Erdgeschoss unter dem Schwesternkonvent. In den frei gewordenen Räumen werden zusätzliche Klassenräume entstehen. Sanierung sämtlicher Räume. Geplant sind ausserdem der Einbau einer Zentralheizung sowie die Neugestaltung der Schulhöfe.

  • Kirche von Aqaba (Jordanien): Bau mit dem dazugehörigen Pfarrsaal wird in zwei Jahren verwirklicht.

  • Schule von Rameh (Nordisrael): Erweiterungsbau entsteht auf einem Grundstück, das zur jetzigen Schule gehört. Er soll den Schülern von Rameh und Umgebung eine schulische Ausbildung bis zum Abitur ermöglichen.